Die grüne Tür

Text: H.G. Wells - Regie und Darstellung: Zeha Schröder - Ausstattung: Anke Winterhoff - Ort: ??? - Dauer: 60 Min. - Uraufführung: 25.07.2018
Ein legendäres F+G-Stück kehrt nach zwölfjähriger(!) Pause in den Spielplan zurück. Allerdings: Ausschließlich als exklusive Sonderveranstaltung für die Fördermitglieder unseres "Freuyndeskreises"! (Und wem das jetzt zu denken gibt, der kann ja oben in der Kopfleiste auf den Bereich "Loge" klicken...)

Die Handlung des Stückes basiert auf einer Erzählung von H.G. Wells, der berühmt ist für seine großen ScienceFiction-Romane wie "Die Zeitmaschine", "Krieg der Welten" oder "Die Insel des Dr. Moreau". Dass Wells auch abseits dieser großen Dystopien im Privaten und Unscheinbaren das Phantastische aufzuspüren vermag, zeigt sein Text "Die Tür in der Mauer", den Zeha Schröder für die Bühne bearbeitet hat. Die Neuinszenierung von 2018 erweitert das ursprüngliche, fast klaustrophobische Setting für vier nur Zuschauer auf einen Kreis von immerhin einem Dutzend Gäste, die Zeugen eines verstörenden Berichtes werden:

Bei einem konspirativen Treffen gibt der Lebemann Redmond einem eingeschworenen Zirkel Auskunft über die letzten Lebenswochen des gemeinsamen Freundes Wallace, dessen mysteriöser Tod eine Reihe von Fragen aufwirft. In Rückblenden kommt auch Wallace selbst zu Wort, der von einem Erlebnis berichtet, das für ihn so beglückende wie verstörende Konsequenzen hatte...

Mit fast 80 Aufführungen ist "Die grüne Tür" das meistgespielte F+G-Stück. Anlässlich der Neufassung werden alle Bestandteile der ursprünglichen Inszenierung - von der Textfassung über die Ausstattung bis zur Figurenzeichnung - noch einmal einer gründlichen Revision unterzogen. Erst im Anschluss daran öffnet sich wieder die geheimnisvolle Tür zu (in Wallaces Worten) "jenem Ort, dessen Bild mich bis heute verfolgt".